"älteste Scottish Blackface Herdbuchzucht in Hessen"

 

 

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Unsere Schafe

Wir halten unsere Schafe ganzjährig im Freien. Im Winter steht unserer „Blackieherde“ ein Offenstall zur Verfügung, von dem sie aber nur wenig Gebrauch macht. Damit es zu keiner unerwünschten Deckung kommt, verbringen die zur Zucht eingesetzten Mutterlämmer den Winter in einem separaten Stall. Die Haltung auf den Weiden mit Hilfe eines Elektrozaunes hat sich bei uns bewährt. Unsere Wiesen sind entweder sehr nass oder brottrocken; aber mit beiden Extremen kommen unsere Blackface-Schafe bestens zurecht.


(Unsere "Blackies" auf dem 2.Highlandtrial in Hohenahr 2006)


(Unsere "Blackies" in der Abendsonne)

Die Lämmer werden im März geboren und sind in der Regel ausschließlich Zwillinge, die von ihren Müttern liebevoll umsorgt werden. Bisher gab es bei den Lammungen keinerlei Schwierigkeiten, und wir hoffen, dass es zukünftig auch so bleibt. Nach der Schur Anfang Mai werden die Zuchtböcke von der Herde getrennt und bleiben von nun an auf einer separaten Koppel unter sich.


(Blackface-Mutter Holly mit ihrem zwei Tage alten Sohn)

Ende Juli beziehungsweise Anfang August werden dann auch die Bocklämmer von der Herde getrennt und verbringen noch ein paar Monate gemeinsam mit ihren Vätern auf der anderen Weide. Die Mutterlämmer werden Anfang Oktober separiert. Mitte Oktober werden dann die Schafe ihren Böcken zugeteilt. So ist es uns möglich, mehrere Blutlinien zu halten, was bei einer so seltenen Rasse von Vorteil ist. Die Bocklämmer, die Ende Oktober geschlachtet werden, erreichen meist ein Schlachtgewicht zwischen 20 und 25 kg. Nach der Rittzeit werden die Gruppen wieder zusammengelegt, bevor es Anfang Dezember dann wieder auf die Winterweide geht.


(Blackface-Mutter mit ihren beiden Lämmern)

Wir sind vollkommen von unseren Blackface-Schafen begeistert, da es sich um absolut genügsame Tiere handelt, die bisher weder mit den Lammungen noch mit der Aufzucht der Lämmer Probleme hatten; auch mit den Hufen gab es nur selten Probleme. Dies ist ein wichtiger Faktor dafür, dass wir diese tolle Rasse aus Überzeugung im Herdbuch züchten. Um den Inzuchtfaktor dieser noch seltenen, aber beeindruckenden Rasse so gering wie möglich zu halten, verwenden wir nur Böcke aus rein schottischen Linien, möglichst Direktimporte.


(Schafbock Guinness - hier: 4 Jahre alt)
Schottischer Direktimport

(Schafbock Castlerock - hier: 2 Jahre alt)
Vater: aus den Niederlanden importiert
Mutter: aus Schottland importiert

Unser Zuchtziel besteht darin, großrahmige und widerstandsfähige Tiere von bester Gesundheit zu züchten.


(Unser erster Schafbock Philipp
geb. 1994, verstorben 02/2004
im stolzen Alter von zehn Jahren)

Zeitweise können Sie bei uns Produkte von unseren Blackface-Schafen, wie kuschelige Felle, leckere Wurst oder  schmackhaftes Lammfleisch, erwerben. Einfach mal nachfragen!


(Blackface-Schafherde im Winter)

Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne für Fragen rund um das „lebende“ Blackface-Schaf zur Verfügung. Ansonsten finden Sie auf der Homepage von scottish-blackface.de eine genaue Rassebeschreibung der Blackface-Schafe.

Familie Kai Haus
Bermoller Str. 2
35644 Hohenahr-Großaltenstädten

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